‚Sonntags um elf‘ in der Oper

‚Sonntags um elf‘ in der Oper

Was auf den ersten Blick ein orthografischer Lapsus zu sein scheint, ist mittlerweile auf dem besten Wege, zu einer Institution in der Leipziger Kulturlandschaft zu werden.
Sonntags um elf geht man in Leipzig neuerdings in die Oper!

Das Haus öffnet sich ganz im Sinne der neu-intendantlichen Perspektive „/-Licht an“ für Mitglieder des hauseigenen Opern- und Gewandhaus-Ensembles aber auch für Künstler, die über den Tellerrand der Großen Bühne hinaus aktiv sind.
Dabei reicht das Repertoire von Jazz bis Classic, von Rezitation bis Ballett, von großen bis zu (noch) unbekannten Namen.

Die Leipziger und ihre Gäste nehmen das zusätzliche Angebot gut an, wenn auch einige von ihnen immer wieder verwundert berichten, dass sie nur „zufällig“ oder „von Freunden fünf Minuten zuvor“ informiert wurden. Hier ist mit einiger Sicherheit noch Luft nach oben, denn das Konzertfoyer im Opernhaus am Augustusplatz fasst bei angenehmer Bestuhlung rund 100 Plätze mit nahezu intimem Kontakt zum Künstler. Davon können beide durchaus profitieren.
Der Eintritt ist mit 10 Euro ohne Zweifel moderat (8 Euro ermäßigt) und wer sich bei minus 20 Grad tatsächlich am Wochenende lieber hinterm warmen Ofen verkriecht und nicht aus der Deckung kommt, der kann das Geschehen im Internet verfolgen. Der Verein rockradio.de e.V. überträgt die Veranstaltungsreihe live, meist gepaart mit einem Interview der Solisten oder Veranstalter.
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(c)casus. 2012

Foto: (c)casus. Warmup der Sinfonietta Leipzig am 5.Februar im Konzertfoyer.