Leipzig-Marathon „…weg von den bezahlten Profis“

Mit jedem anderen Motto würde der Leipzig Marathon wohl schon nach der halben Strecke schlapp machen.
Und so verwundert es nicht, wenn die Organisatoren um Stefan Friedrich und die Sponsoren, angeführt von Thomas Prauße vom namengebenden Hauptsponsor Stadtwerke unisono verkünden „weg von Antgrittsgeldern und bezahlten Profiläufern, hin zum Breitensport, hiesigen Spitzenläufern und drumherum ein Event für die Region, für die Leipziger und ihre Gäste.“

Am Sonntag ist es soweit.
Mit gut 8.000 Meldungen, davon ca. 800 im Hauptlauf, dem Stadtmarathon, der auf einer Schleife quer durch Leipzig 2x durchlaufen werden muss, sind die Spitzenmeldungen gesagt.
Doch der Leipziger Stadtwerke Marathon bietet mehr. Neben einem bunten Rahmenprogramm für jede Altersklasse, laufen auch Sportler aller Altersklassen über die verschiedenen Parkours. Von 2 bis 85, von jüngst bis sportlich gesehen älter, haben sich bereits Teilnehmer eingeschrieben.

Wer im Vorjahr den Enni-Lauf der Jüngsten erlebt hat, weiß was passiert, wenn fast 1.000 Kinder von 2 bis 7 Jahren über die Strecke wirbeln. Vervollständigt wird das Programm mit einem Inline- und einem Rollstuhl-/Handbike-Marathon, mit einem Schüler-Mannschafts-Marathon, dem 10 Kilometer-Lauf und natürlich dem Promi-Lauf über immerhin 4 Kilomteter.

Ich wollte von Thomas Prauße wissen, wer für diese Mörderstrecken von 4.000 Metern gemeldet hat und danach interessiert uns, ob der Vorjahrssieger Jakob Stiller wieder ähnliche Ambitionen verfolgt.
Beide jetzt hier auf der heutigen Pressekonferenz im Atlanta-Hotel in Wachau bei Leipzig.

Am Sonntag dann wird es ernst, das Wetter verspricht gute Zeiten, auch wenn Jakob eine Zeit um 2:13 nicht verspicht.
Spitzbub‘ …
(c)casus. 2012

[podcast, 8:42min]

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