sozial helfen.

Kalt ist die Jahreszeit nicht nur im Winter.
Schlimmer noch als niedrige Außentemperaturen sind aber soziale Kälte und fehlende Hilfsbereitschaft. Auch im Sommer.

























Aktueller Kontostand per 03.05.2015:

145,06 €

Eingänge: 341,06 €
Ausgänge: 196,00 €
Hilfeempfänger:
Klaus: 36,00 €
Kinderweihnacht: 116,00 €
Kinderostern 2015: 44,00€
Das Konto ist aktiv.
Ihr könnt helfen, Ihr könnt spenden. Und Ihr könnt mich auf Fälle aufmerksam machen, wo unbedingt unterstützt werden muss.
Es gibt eine Visitenkarte mit der Bankverbindung, die Ihr von mir erhaltet auf Wunsch. Auch zum Weitergeben.
Wer den online-Weg bevorzugt schickt eine e-mail an helfen@le-blog.de und erhält dann immerhin die elektronische Plastikkarte.
Veranschlagen wir mal einen Testzeitraum bis Jahresende 2014. Wenn sich das Portal platziert und bewährt, führen wir es weiter. Wenn es nur dahindümpelt, helfen wir auf anderem Wege.
Danke Euch.
Casus
Klaus* dürfte noch in eurer Erinnerung sein – und Klaus ist nur die Spitze des Eisbergs. Denn Leipzig-Grünau trägt eine traurige Berühmtheit in der Stadt vor sich her. Ein sozialer Brennpunkt, das Lohnniveau im Keller, kultureller Nachholebedarf…
Doch unsere Heimatkugel ist mit sich selbst im Gleichgewicht und immer, wenn das Pendel ins Bodenlose auszuschlagen droht, nimmt es auf dem Rückweg Schwung auf und der Optimismus kommt zurück. Deshalb ist es durchaus nicht so verwunderlich, dass Menschen, denen es gut geht, die finanziell auf der Sonnenseite des Lebens angesiedelt sind, auch ein soziales Gewissen haben und ausleben. Das Gleichgewicht.Die Idee trage ich ja schon eine Weile mit mir rum; nun hat mich Doris* angespitzt, das Ganze etwas besser zu bündeln, zu veröffentlichen und auf gesicherte Füße zu stellen.
Neben Klaus werde ich also so nach und nach Geschichten von sozial benachteiligten Menschen, vornehmlich aus meinem Wirkungsbereich hier in Leipzig-Grünau veröffentlichen. Menschen, die meist unverschuldet ins soziale Abseits geraten sind, sei es durch familiäre oder gesundheitliche Behinderungen. Kein Mensch hat verdient, ständig nach oben schauen zu müssen.
Mindeststandards muss sich unser Land leisten können. Es reicht nicht, im Wahlkampf von „Deutschland ist stark“ zu faseln. Es muss auch bei den Menschen, bei allen Menschen ankommen.
Wenn Politik versagt, wenn Behörden sich hinter Paragrafen verschanzen und wenn die Wirtschaft nur zu den Aktionären schielt, dann müssen wir weiterhelfen. Es ist nicht der richtige Weg, doch alle male besser als sich selbst hinter hoheitlichen Aufgaben zu verstecken. Dieser Staat richtet es nicht! (frei nach Rio Reiser).
Konkret:
Ich habe ein Bankkonto eingerichtet, auf dem Geldspenden gesammelt und verteilt werden. Die Spender bleiben für die Öffentlichkeit anonym, die Empfänger sind in meinen Geschichten genannt. Alle personenbezogenen Daten werden verschlüsselt abgelegt, es erfolgt nie und in keinem Fall (!) eine Weitergabe an Dritte. Nie heißt nie ohne die Zustimmung der Betreffenden. Spendenquittungen können nicht ausgestellt werden.
Regelmäßig wird auf der website eine 4/3-Rechnung veröffentlicht, die Einnahmen den Ausgaben gegenübergestellt. Verwaltungs- oder sonstige Drittkosten entstehen nicht bzw. werden von mir getragen. Außer Geldspenden werden hin und wieder bestimmte Dinge des alltäglichen Bedarfs benötigt. Dies wird ebenfalls hier veröffentlicht.
Wer helfen kann und helfen möchte, schickt eine e-mail an helfen@le-blog.de.
Bitte mit Klarname, Wohnanschrift und gültiger e-mail-Adresse.
Diese Daten benötige ich, um die Bankverbindung gefahrlos herausgeben zu können.
Und natürlich bin ich nach Absprache auch persönlich zu erreichen.
Das zunächst als erste Gedanken dazu.
Sicher muss das Verfahren wachsen und vielleicht auch noch durchdachter angepasst werden. Aber der Anfang ist gemacht. Schlagen wir der Armut ein Schnäpppchen.
Danke.
©casus. 2015
update:
Stan Web auf Radio Zwiebel am 2. Oktober 2013:
Danke Stan.
*Die Namen sind möglicherweise geändert, die Personen allerdings pure Realität.
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11 Kommentare

  1. casus

    update 03.05.2015
    Danke an Roman, der mich nicht nur mit Live-Musik bei Trauerfeiern unterstützt, sondern vom schmalen Salär auch noch spendet und ebenfalls Danke an Hinterbliebene, die dem Projekt finanziell unter die Arme gegriffen haben.
    Danke Brenni, der du einen Flachbildschirm gespendet hast.

  2. casus

    Der Kontostand wurde nach mehreren Spenden und einer, wenn auch geringen, Zinsgutschrift aktualisiert.
    Danke allen, die mithelfen. 🙂

  3. casus

    Danke Kora und Danke René.
    @René – Ich habe mich bewusst gegen einen Paypalkonto entschieden. Die Idee war da, aber ich möchte einfach keine Gebühren, auch keine geringen Gebühren abführen müssen und ich möchte keine zusätzlichen Schnüffelanreize liefern. Nur mal so; heute waren dank Stan Webs Radiowerbung auf Radio Zwiebel über einhundert Zugriffe auf die Seite. Nur so wird das „Projekt“ erfolgreich werden. Stans Moderation bekommt ihr noch zu hören 🙂
    Der Zugang über Paypal ist wirklich einfacher und bequemer, doch wer echt helfen möchte, geht die kleine Hürde und erfragt die Kontonummer. Hoffe ich.
    Danke also auch an Stan und auch an D.S., die die erste Großspende überwiesen hat 🙂
    Liebe Grüße an euch alle, auch über die südliche Grenze, Kora!!!

  4. Rene

    Viele Menschen, die im Netz sind, haben auch einen Paypal-Account. Schau mal, ob ein Paypal-Spendenkonto finanziell halbwegs erträglich ist – meiner Erfahrung nach ist die Hürde via Paypal zu spenden im Netz deutlich geringer.

  5. Kora

    Das finde ich schön, dass einer etwas tut…in Zeiten, wo sonst hauptsächlich nur geredet wird – und nicht gehandelt.
    Bravo, Casus!!!

  6. casus

    update 2013-09-28
    Vielen lieben Dank unserem ersten Spender. Der Anfang ist gemacht und ich weiß, dass es nicht die „Schönen und Reichen“ sein werden, die uns unterstützen, sondern wie so oft die, denen es selbst nicht so einfach fällt. Deshalb doppelten Dank, lieber J.
    Die Ausgabe 36 Euro bezieht sich auf die Änderungsschneiderei. Ich habe davon die 3 gespendeten Anoraks so anpassen lassen, damit Klaus sie auch allein anziehen kann, nachdem ich zugesehen hab, wie schwer ihm diese alltägliche Handlung des Überhaupt-Anziehens fällt, wenn nur eine Hand zur Verfügung steht, weil die andere vom Schlaganfall gelähmt ist.

  7. casus

    Richtig.
    Ab Oktober werde ich die Seite und vor allem die Idee dahinter richtig publik machen, habe inzwischen auch schon einige Kontakte geknüpft zu beiden Seiten!
    Die Kontonummer ist breits aktiv. Wer sich beteiligen möchte, einfach per mail melden – so wie es da oben steht 🙂
    Ihr könnt davon ausgehen, alles wird zu 100% zur direkten Hilfe und Unterstützung eingesetzt, nichts versickert. Wir versichern, sind aber keine „Versicherung“!
    Casus

  8. Doris Schulz

    Gefällt mir sehr gut.
    Ich hoffe viele lesen die Seite, entdecken ihr Herz für diese Menschen und beteiligen sich spontan. Im Prinzig reicht schon 1 € von jedem Leipziger, damit könnte ganz vielen Menschen geholfen werden.

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